Über zwei Drittel der Vereine und Verbände sind mit der politischen Arbeit derzeit nicht zufrieden
(München) - Seit Mai 2025 ist die neue Bundesregierung im Amt. Das DIVV hat daher Ende Oktober bei rund zweitausend Vereinen und Verbänden deutschlandweit nachgefragt, um die Stimmung und Einschätzungen aus der Perspektive von Vereinen und Verbänden zu erfassen. Ziel ist es, ein verbändebezogenes Stimmungsbild zur politischen Arbeit zu gewinnen und möglichen Handlungsbedarf frühzeitig zu identifizieren
Die Stimmung im Verbändesektor ist momentan eher von Unmut geprägt:
67% der Vereine und Verbände sind unzufrieden mit der Arbeit der aktuellen Bundesregierung; davon sind über 27% sehr unzufrieden. Lediglich rund ein Viertel tendiert zu eher zufrieden.
Fast 70% der Befragten sind unzufrieden mit der politischen Unterstützung, die derzeit Vereine und Verbände durch die Bundesregierung erfahren.
Die politische Unzufriedenheit zeigt sich insbesondere hinsichtlich der Themen wie „Finanzen und Förderung“, „Bürokratieabbau“, „Partizipation und Teilhabe“ sowie „Wertschätzung des Ehrenamts“.
Es wird mehr Information und Einbindung durch die Bundesregierung gefordert: Ein Drittel der befragten Vereine und Verbände fühlt sich kaum und 16,2% sogar gar nicht informiert bzw. eingebunden. Auf knapp 45% der Befragten trifft dies nur teilweise zu.
Drei Viertel der befragten Vereine und Verbände sind vom politischen Geschehen deutlich betroffen und müssen daher im Rahmen ihrer strategische Planung ständig auf aktuelle Gegebenheiten reagieren.
Quelle und Kontaktadresse:
(DIVV) Deutsches Institut für Vereine und Verbände e.V., Astrid Heilmair, Vorstandsmitglied, Pelkovenstr. 35c, 80992 München, Telefon: 089 15 78 06 24
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