Umsatzrückgang bei elektronischen Baugruppen schwächt sich ab
(Frankfurt am Main) - Bei den Herstellern von Elektronischen Baugruppen (sowohl Inhouse-Hersteller als auch Electronic Manufacturing Services Provider) gingen im ersten Quartal 2009 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum Auftragseingang um 27 Prozent und Umsatz um 19 Prozent zurück. Gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres betrug der Rückgang des Auftragseingangs 15 Prozent, der Umsatzrückgang 17 Prozent. Im zweiten Quartal erwartet man daher eine weitere Verlangsamung des Rückgangs, er wird jedoch noch nicht gestoppt. Dies meldet der Fachverband Electronic Components and Systems im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie.
Nachdem der Exportanteil beim Umsatz gegenüber dem 4. Quartal 2008 fast unverändert blieb, wird seit Jahresbeginn ein Rückgang des Auftragseingangs aus dem Ausland von fast 25 Prozent beobachtet. Er ist damit stärker rückläufig im Inland.
Das Book-to-Bill-Ratio, ein mittelfristiger Trendindikator, blieb in den ersten drei Monaten 2009 gegenüber dem Vorquartal nahezu unverändert bei 0,93.
Vor diesem Hintergrund ist damit zu rechnen, dass Personal¬anpassungen stattfinden, sonst kann es zu Liquiditätsengpässen kommen.
*) Das Book-to-Bill-Ratio als Indikator für den mittelfristigen Trend kennzeichnet das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, ein Book-to-Bill-Ratio von 1,10 entspricht zum Beispiel einem Auftragseingang von 1,10 Euro bei 1,00 Euro Umsatz im gleichen Zeitraum.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Pressestelle
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