Pressemitteilung | Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
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Unternehmenssteuern sprudeln

(Köln) - Die Firmen in Deutschland finanzieren die durch die Unternehmenssteuerreform im Jahr 2008 erwarteten Ausfälle zum großen Teil selbst - dank der guten Konjunkturentwicklung.

Kinder: Auch eine Frage der Überzeugung

Bundesbürger, die der Religion distanziert gegenüberstehen, haben im Schnitt weniger Kinder als religiöse Menschen. Neben vielen anderen Faktoren dürfte die Säkularisierung zu den geringen Geburtenzahlen in Deutschland beigetragen haben. Denn im Alltag der Bundesbürger hat Religion nur noch eine geringe Bedeutung.

Bildungsausgaben: Hohe Investitionen

Die Ausbildung junger Menschen ist der Gesellschaft einiges wert. Im Jahr 2004 gab der Staat bis zum Abitur pro Schüler gut 65.000 Euro aus. Bis zum Uni-Examen summierten sich die Ausgaben im Schnitt auf 112.000 Euro.

Staatsschulden: Vogel-Strauß-Politik hilft nicht

Wenn die Politik weitermacht wie bisher, wird die öffentliche Verschuldung bis zum Jahr 2050 von 70 Prozent auf das Zweieinhalbfache des Bruttoinlandsprodukts klettern. Wie der Staat handlungsfähig wird, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln zusammen mit dem Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Universität zu Köln im Rahmen einer Studie aufgezeigt.

Importe: Der Konkurrenzdruck steigt

Die hiesige Industrie muss sich seit Mitte der neunziger Jahre verstärkt gegen die ausländische Konkurrenz behaupten. Dies gilt auch, wenn man die gegenüber deutschen Industriegütern niedrigere Qualität der Auslandserzeugnisse berücksichtigt.

Wechselkurs und Wettbewerbsfähigkeit: Deutsche Industrie hält stand

Die deutsche Wirtschaft hat ihre preisliche Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Ausland weitgehend erhalten. Aufwertungen der D-Mark bzw. des Euros hat eine Kombination aus neuen Fertigungstechnologien, innovativen Erzeugnissen und einer moderateren Lohnentwicklung wettgemacht.

Quelle und Kontaktadresse:
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) Pressestelle Gustav-Heinemann-Ufer 84-88, 50968 Köln Telefon: (0221) 4981-510, Telefax: (0221) 4981-533

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