Unternehmerverband Südhessen, DGB sowie Stadt und Kreis legen gemeinsames industrie- und wirtschaftspolitisches Leitbild vor
(Darmstadt/Dieburg) - Der Unternehmerverband Südhessen, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Südhessen, die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg haben heute die Fortschreibung ihres gemeinsamen industrie- und wirtschaftspolitischen Leitbildes „Die Region des Möglichmachens“ vorgestellt. Mit dem Papier bekennen sich die Partner zu einer zukunftsorientierten, sozial ausgewogenen und ökologisch nachhaltigen Entwicklung der Region und unterstreichen ihren Anspruch, Wirtschaftskraft, gute Arbeit und hohe Lebensqualität miteinander zu verbinden.
„Wir wollen die Region Südhessen als starken Industriestandort sichern und ausbauen – mit Innovationskraft und einer klaren Orientierung “, erklären der Unternehmerverband Südhessen, der DGB Südhessen, die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg gemeinsam. Grundlage sei eine enge, verlässliche Sozialpartnerschaft und die Bereitschaft aller Akteure, Verantwortung für den wirtschaftlichen Wandel zu übernehmen.
Unternehmerverband Südhessen: Wettbewerbsfähigkeit und Innovation stärken
Für den Unternehmerverband Südhessen steht vor allem die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Region im Mittelpunkt.
„Unsere Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen – von der digitalen Transformation bis zur Dekarbonisierung der Industrie. Mit diesem Leitbild setzen wir ein klares Signal: Südhessen will ein starker und innovativer Industriestandort bleiben“, erklärt Geschäftsführer Dirk Widuch. Entscheidend seien gute Rahmenbedingungen für Unternehmen, eine leistungsfähige Infrastruktur sowie eine enge Kooperation mit Wissenschaft und Start-ups.
DGB Südhessen: Transformation sozial gestalten
Aus Sicht der Gewerkschaften ist besonders wichtig, dass wirtschaftlicher Wandel gemeinsam mit den Beschäftigten gestaltet wird.
„Transformation kann nur gelingen, wenn sie sozial gerecht gestaltet wird“, betont Jens Liedtke, Regionsgeschäftsführer des DGB Südhessen. „Die Menschen stehen im Mittelpunkt dieses Leitbildes. Gute Arbeit, Qualifizierung und Mitbestimmung sind zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft unserer Region.“
Der DGB hebt insbesondere die Bedeutung von Weiterbildung, Fachkräfteentwicklung und einer starken dualen Ausbildung hervor.
Wissenschaftsstadt Darmstadt: Innovation und Wissensstandort ausbauen
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt sieht in dem Leitbild einen wichtigen Schritt zur weiteren Stärkung der Region als Innovations- und Technologiestandort.
Oberbürgermeister Hanno Benz erklärt: „Unsere Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen bilden ein einzigartiges Ökosystem für Innovation. Mit diesem Leitbild wollen wir die Zusammenarbeit weiter vertiefen und die Region als führenden Technologie- und Wissenschaftsstandort positionieren.“
Besonderen Wert legt Benz auf die interkommunale Zusammenarbeit und einen verbindlichen Maßnahmenplan, der das Leitbild mit konkreten Projekten unterlegt.
Landkreis Darmstadt-Dieburg: Region gemeinsam entwickeln
Auch der Landkreis Darmstadt-Dieburg betont die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit.
Landrat Klaus Peter Schellhaas sagt: „Die Herausforderungen unserer Zeit – vom Klimawandel bis zum Fachkräftemangel – lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Dieses Leitbild zeigt, dass Stadt, Kreis, Wirtschaft und Gewerkschaften an einem Strang ziehen, um unsere Region weiterzuentwickeln.“
Ziel sei es, wirtschaftliches Wachstum, Klimaschutz und Lebensqualität miteinander zu verbinden und auch in schwierigen Zeiten gemeinsam den Blick nach vorn zu richten.
Die Initiatoren sind überzeugt: Durch Kooperation, Innovation und soziale Verantwortung kann Südhessen seine Rolle als starke Wirtschafts- und Lebensregion weiter ausbauen.
„Gemeinsam schaffen wir eine Zukunft, in der wirtschaftlicher Fortschritt, Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und soziale Gerechtigkeit Hand in Hand gehen – und in der die Menschen im Mittelpunkt stehen“, heißt es im Leitbild. Die Partner kündigen an, offen und transparent über Projekte zu informieren und weitere Akteure aus Region und Zivilgesellschaft zur Mitarbeit einzuladen.
Quelle und Kontaktadresse:
(HESSENMETALL) Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen - Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen e.V., Fabienne Bardonner, Leiter(in) Kommunikation, Rheinstr. 60, 64283 Darmstadt, Telefon: 06151 2985-0
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