Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Urabstimmung bei der Lufthansa hat begonnen

(Berlin) - Die Urabstimmung bei der Deutschen Lufthansa hat am Dienstagmorgen begonnen. Die Mitglieder der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in den Bereichen Kabine, Technik, Catering, Cargo und Passage stimmen bis zum 24. Juli darüber ab, ob sie für ihre Forderungen in einen unbefristeten Streik treten wollen. "Wir rechnen mit einer großen Beteiligung und einer hohen Zustimmung - die Zeichen stehen auf Streik", sagte der ver.di-Verhandlungsführer Erhard Ott am Dienstag, 15. Juli 2008.

Die Beschäftigten seien empört, dass die Lufthansa sie trotz glänzender Ertragslage mit einem Angebot abspeisen wolle, das "gerade mal die Inflationsrate ausgleichen würde", so Ott. Durch die angestrebte Laufzeit von fast zwei Jahren bliebe den Beschäftigten von den angebotenen Erhöhungsschritten deutlich weniger übrig. "Die Beschäftigten haben in den letzten Jahren wiederholt ihren Sanierungsbeitrag geleistet und Einbußen hingenommen. Jetzt wollen sie auch am Erfolg des Unternehmens teilhaben", betonte Ott. Die Lufthansa sei eines der profitabelsten Luftfahrtunternehmen weltweit.

ver.di fordert für das Kabinen- und Bodenpersonal eine Einkommenserhöhung von 9,8 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von einem Jahr. Die Lufthansa hatte zuletzt angeboten, die Gehälter der rund 52.000 Beschäftigten nach einem "Nullmonat" ab 1. Juli 2008 um 4,6 Prozent und ab 1. Juli nächsten Jahres um weitere 2,1 Prozent anzuheben. Die Laufzeit sollte danach 21 Monate betragen.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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