US-Immobilienmarkt / Kein Sand im Konjunkturgetriebe
(Köln) - Befürchtungen, dass der US-Immobilienmarkt durch die steigenden Zinsen einen deutlichen Dämpfer erhalten und damit die Konjunktur auch außerhalb der USA Schaden nehmen könnte, sind einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zufolge übertrieben. Denn in den Vereinigten Staaten hat derzeit lediglich ein Viertel der Hypothekendarlehen eine Zinsbindung von weniger als fünf Jahren. Im historischen Durchschnitt traf dies noch auf ein Drittel der Immobilienkredite zu. Das heißt, dass die amerikanischen Haushalte das bis vor Kurzem niedrige Zinsniveau meist über lange Kreditlaufzeiten von bis zu 30 Jahren abgesichert haben. Die zuletzt allgemein gestiegenen Zinsen tangieren damit das verfügbare Einkommen kaum, so dass genügend finanzieller Spielraum für weiteren Vermögensaufbau sowie für den Konsum bleibt. Dies spielt auch der deutschen wie der weltweiten Wirtschaftsentwicklung in die Hände.
Quelle und Kontaktadresse:
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
Axel Rhein, Leiter, Kommunikation
Gustav-Heinemann-Ufer 84-88, 50968 Köln
Telefon: (0221) 4981-510, Telefax: (0221) 4981-533
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