VCD-Statement zur Diskussion um Elektroautos: Autopolitik der Bundesregierung doppelzüngig
(Berlin) - Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) zur gestrigen (25. November 2008) Strategiekonferenz für Elektromobilität in Berlin und der Ankündigung von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, mehr Mittel zur Einführung von Elektroautos zur Verfügung stellen zu wollen:
"Tiefensee nutzt die Elektroautos als grünes Feigenblatt für die umweltschädliche Autopolitik der Bundesregierung. Er verkündet stolz das Ziel von rund einer Million Elektroautos in Deutschland bis 2020. Bei einem Bestand von 50 Millionen Pkw wird jedoch deutlich, dass Elektroautos nur einen Bruchteil des Fahrzeugbestandes ausmachen werden und zur Lösung der akuten Probleme von Klimawandel und Ressourcenschwund in absehbarer Zeit keinen entscheidenden Beitrag leisten können. Vielmehr muss der Kraftstoffverbrauch der Verbrennungsmotoren deutlich gesenkt werden. Hierfür müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Doch die Bundesregierung blockiert die Entwicklung hin zu einer zukunftsfähigen Modellpolitik, indem sie den CO2-Grenzwert für Pkw auf europäischer Ebene immer weiter aufweicht und Neuwagen unabhängig von ihrem CO2-Ausstoß von der Kfz-Steuer befreien will. Diese Politik ist schlichtweg doppelzüngig und nicht zielführend."
Quelle und Kontaktadresse:
Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), Bundesverband
Daniel Kluge, Pressesprecher
Kochstr. 27, 10969 Berlin
Telefon: (030) 2803510, Telefax: (030) 28035110
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