VCD zum Fahrplanwechsel der Bahn am Wochenende / Zwei Schritte vor, einen zurück
(Berlin) - Den am Sonntag, den 10. Juni, anstehenden Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn AG bewertet der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weitgehend positiv. Die neuen Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen Frankfurt bzw. Stuttgart und Paris sowie das Dauer-Spezial-Angebot von monatlich 750.000 Billigtickets seien wichtige Schritte, um die Bahn gegenüber dem klimaschädlicheren Straßen- und Flugverkehr zu stärken. Gleichzeitig forderte der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub die Deutsche Bahn dazu auf, andere attraktive Verbindungen neben den Hochgeschwindigkeitszügen zu erhalten.
Werner Korn, stellvertretender Bundesvorsitzender: Für Reisende und das Klima ist es ein deutlicher Zugewinn, dass Paris künftig mit dem ICE 3 und dem TGV zwei Stunden schneller als bisher erreichbar ist. Allerdings ist nicht nachzuvollziehen, warum in diesem Zusammenhang der einzige durchgehende Nachtzug von Frankfurt nach Paris gestrichen wurde. Mit ihm kamen Reisende bequem morgens um sieben Uhr in Frankreich an. Dies hätte eine sinnvolle Ergänzung zum ICE 3 sein können, der Paris erst kurz vor elf Uhr erreicht."
Reisende, die gerne nachts fahren, um beispielsweise früh morgens Diensttermine wahrnehmen zu können, würde die Bahn durch die Streichung des Nachtzuges nun verlieren. Der VCD kritisierte weiterhin, dass beim neuen Fahrkartenangebot Dauer-Spezial" Verbraucher benachteiligt würden, die Probleme bei der Nutzung des Internets oder von Fahrkartenautomaten hätten. So müssten für die angebotenen Billigtickets an DB-Schaltern, in Reisebüros oder in Bahnagenturen fünf Euro mehr pro Fahrt bezahlt werden. Der VCD forderte die Bahn auf, auch bei Sparpreisaktionen allen Verbrauchern den selben, günstigen Preis einzuräumen.
Heidi Tischmann, VCD-Bahnexpertin: Beim Dauer-Spezial sollten die Fahrgäste darauf achten, dass die Fahrkarten spätestens drei Tage vor Reiseantritt gekauft werden müssen, diese an einen bestimmten Zug gebunden sind und nicht umgetauscht werden können. Außerdem empfehlen wir Reisenden, genau zu prüfen, ob die geplante Zugfahrt mit der eigenen BahnCard oder dem Sparpreis 50 nicht doch günstiger zu haben ist."
Quelle und Kontaktadresse:
Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), Bundesverband
Pressestelle
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Telefon: (030) 2803510, Telefax: (030) 28035110
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