Pressemitteilung |

VdK fordert Kompromiss beim Zahnersatz / Konsenskonzept für über 50-Jährige und Rentner nachbessern

(Bonn) - Der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat Bundesregierung und Union aufgefordert, ihr Konsenskonzept vor allem in Hinsicht auf den Zahnersatz zu überarbeiten und nachzubessern.

"Es ist ganz eindeutig, dass diejenigen, die wenig im Geldbeutel haben, beim Zahnersatz besonders zur Kasse gebeten werden", sagte Hirrlinger. Dies könne jedoch keine Zukunftsvision für ältere Menschen sein.

Aus diesem Grund schlägt Hirrlinger Bundesregierung und Opposition vor, wenigstens beim Tatbestand "Zahnersatz" vom Vorschlag der Konsensrunde zur Gesundheitsreform abzuweichen und für die über 50-jährigen Versicherten und die Rentner die bisher geltenden Bestimmungen in der gesetzlichen Krankenversicherung beizubehalten.

"Die älteren Menschen haben kein Verständnis dafür, wenn bei dem für sie sehr wichtigen Zahnersatz gegen sie entschieden werde", sagte der VdK-Präsident. Er verwies darauf, dass für die Betroffenen entsprechende private Versicherungen finanziell nicht zu verkraften seien.

Hirrlinger rief Bundeskanzler Schröder dazu auf, zu seiner Zusage vom 14. März zurückzukehren und dafür zu sorgen, dass es zu einem Kompromiss kommt, der die älteren Menschen nicht in eine auch gesundheitlich nicht zu verantwortende Situation zwingt.

Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband VdK Deutschland e. V. Wurzerstr. 4 a, 53175 Bonn Telefon: 0228/820930, Telefax: 0228/8209343

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