Pressemitteilung |

VdK lehnt höheres Rentenalter ab / Vorschläge der Rürup-Kommission verunsichern Bürger

(Bonn) - „Wenn nahezu jede Woche eines der Mitglieder der Rürup-Kommission, vor allem die Wissenschaftler, neue Vorschläge herausposaunen und dabei die Gesamtzusammenhänge der Sozialversicherung unberücksichtigt lassen, dann demontiert sich diese Kommission schon zu Beginn ihrer Arbeit“, erklärte VdK-Präsident Walter Hirrlinger zu den Vorschlägen, das gesetzliche Rentenalter von 65 auf 67 Jahre heraufzusetzen.

Hirrlinger: „Wichtiger wäre, alles zu tun, um zu einer Anhebung des Renteneintrittsalters zu kommen. Würde dieses von heute rund 60 Jahren auf 62 Jahre angehoben, könnte eine Beitragssenkung von 2 Prozent zustande kommen.“ Allerdings müssten dann alle Betriebe Mitarbeiter über 50 Jahren beschäftigen, was heute nicht mehr der Fall ist.

Hirrlinger bemängelte, dass Wissenschaftler, die von ihren eigenen Vorschläge zu den Sozialversicherungszweigen nicht betroffen sind, leichtfertig Belastungen vorschlagen und damit Menschen weiter verunsichern.

Der VdK vertritt die Auffassung, dass die Entscheidung in erster Linie vom Deutschen Bundestag getroffen werden muss statt sich hinter Kommissions-Vorschlägen zu verstecken. Der Deutsche Bundestag und die Bundesregierung verkennen sonst ihre Aufgabe und sorgen bei den Bürgerinnen und Bürgern nur für weitere Verärgerung.

Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband VdK Deutschland e. V. Wurzerstr. 4 a 53175 Bonn Telefon: 0228/820930 Telefax: 0228/8209343

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