ver.di bietet Telekom Serviceoffensive an und verlangt Stabilitätskonzept
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert die Deutschen Telekom dringend zu einer Serviceoffensive auf und bietet dabei ihre Mitwirkung an. Zufriedene Kunden und zufriedene Beschäftigte seien ein Schlüssel für die Zukunft des Unternehmens, heißt es in einer am Mittwoch (14. Februar 2007) in Hannover verabschiedeten Grundsatzerklärung des ver.di-Bundesfachbereichsvorstands Telekommunikation/IT/DV.
Konkret werden in der Stellungnahme des Gremiums etwa Regelungen für beschäftigungssichernde Langzeitarbeitskonten zum Auffangen von Kapazitätsschwankungen ebenso angeboten wie die umfassende Mitarbeit an serviceorientierten Arbeitsabläufen.
Die Gewerkschaft mahnt zudem ein Stabilitätskonzept für den Konzern und seine Beschäftigten an. Dazu gehöre der Verzicht auf betriebsbedingte Entlassungen ebenso wie der Stopp des Verkaufs weiterer Konzern- und Unternehmensteile sowie ein sofortiges Ende der Arbeitsplatzvernichtung. Stattdessen müssten Löhne und Arbeitsbedingungen langfristig geschützt und Perspektiven für Nachwuchskräfte eröffnet werden. Zudem müsse über einen tarifvertraglichen Auslagerungsschutz verhandelt werden, wenn das Unternehmen an der Absicht festhalte, mehr als 45.000 Beschäftigte in Servicegesellschaften auszugliedern, heißt es weiter.
Gleichzeitig kündigte ver.di Widerstand gegen die Auslagerungspläne an. Es würden alle Handlungsmöglichkeiten genutzt, um sich gegen Standortschließungen und Arbeitszeitverlängerungen zu wehren, heißt es in der Grundsatzerklärung.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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