ver.di einigt sich mit E.ON auf Kompromiss: Keine betriebsbedingten Kündigungen
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der E.ON-Konzernbetriebsrat haben mit der Konzernspitze des Energieversorgers E.ON einen Kompromiss für die rund 40 000 E.ON-Beschäftigten ausgehandelt. Mit der Einigung soll die Umsetzung des von E.ON geplanten Sparprogramms unter dem Namen "Perform-to-Win" begleitet werden. Der Kompromiss sieht den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis mindestens Ende 2012, einen weit gehenden Erhalt der Arbeitsplätze und Ausbildungskapazitäten in den Regionen, den Fortbestand geltender Tarifverträge sowie die Absicherung der betrieblichen Altersversorgung vor. Das sei zu begrüßen, unterstrich ein ver.di-Sprecher. Kritisch sei hingegen zu sehen, dass E.ON nach wie vor beabsichtige, die IT-Tochter E.ON IS GmbH aufzuspalten und die IT-Infrastruktur dann zu verkaufen. Davon betroffen seien mehr als tausend Beschäftigte. Allerdings seien auch für diesen Fall bereits Mindestbedingungen geregelt. Angesichts der Tatsache, dass darüber hinaus weitere rund tausend Stellen wegfielen, sei die grundsätzliche Kritik an der Politik des E.ON Vorstandes berechtigt.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bundesvorstand
Pressestelle
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Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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