Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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ver.di erhöht Druck auf Arbeitgeber / Warnstreiks bei Banken

(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat Beschäftigte bei privaten und öffentlichen Banken für diese Woche zu Warnstreiks und Protestaktionen aufgerufen. Damit soll der Druck auf die Arbeitgeber vor der dritten Verhandlungsrunde am 22. Juli in Frankfurt erhöht werden.

Beschäftigte bei privaten und öffentlichen Banken werden in Frankfurt/Main am Donnerstag, dem 17. Juli, in den Warnstreik treten.
Ab 9:30 Uhr wird es eine Protestkundgebung vor dem Hochhaus der Commerzbank geben.

Bereits heute finden Aktionen und Kundgebungen in Baden Württemberg statt. In Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe wollen Bankbeschäftigte auf ihre Forderungen für die laufende Tarifrunde aufmerksam machen und die Arbeitgeber auffordern, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

Bisher haben die Bankarbeitgeber in zwei Verhandlungsrunden kein Angebot unterbreitet und stattdessen unannehmbare Vorbedingungen zu Variabilisierung der Gehälter gestellt.

ver.di fordert für die rund 250.000 Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bankgewerbe eine Erhöhung der Gehälter um acht Prozent, mindestens jedoch 260 Euro, Beschäftigungssicherung, die tarifliche Absicherung der betrieblichen Altersversorgung sowie Regelungen zum Gesundheitsschutz.

Weitere Warnstreiks sind vor den nächsten Verhandlungen nicht ausgeschlossen, vorgesehen sind beispielsweise Aktionen in der HypoVereinsbank (HVB). Die dritte Verhandlungsrunde findet am 22. Juli, ab 13:30 Uhr in Frankfurt/Main, Sheraton Frankfurt Hotel & Tower, Airport, Terminal 1, Hugo-Eckener-Ring 15, 60549 Frankfurt/M, statt.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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