ver.di fordert acht Prozent mehr Lohn für Kirchenbeschäftigte
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund eine Million Beschäftigten bei Kirchen, Diakonie und Caritas acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr Lohn und damit die gleichen Erhöhungen wie in der aktuellen Tarifrunde im öffentlichen Dienst.
Es gebe keinen Grund, die Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitswesen kirchlicher Träger schlechter zu bezahlen. "Daher ist es folgerichtig, dass die ver.di-Tarifkommission in Hamburg für den Kirchlichen Tarifvertrag Diakonie (KTD) die gleichen Lohnforderungen wie im öffentlichen Dienst aufgestellt hat", erklärte Renate Richter, bei ver.di zuständig für den Kirchenbereich. Auch in den Bundesgremien der Diakonie und Caritas, die für etwa 750.000 Beschäftigte zuständig sind, habe sich die Mitarbeiterseite auf diese Forderungen verständigt.
Parallel zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst werde ver.di die Kirchenbeschäftigten mit der bundesweiten Initiative "Jetzt sind wir dran - Tarifbewegung 2008 - Kirchen, Diakonie, Caritas" mobilisieren.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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