ver.di fordert Liberalisierung des Deutschen Briefmarktes im Europäischen Gleichklang
(Berlin) - Als unverantwortlich und leichtfertig bezeichnete der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Rolf Büttner, die Ankündigung der Staatsekretärin im Wirtschaftsministerium Dagmar Wöhrl (CSU), den deutschen Briefmarkt auf jeden Fall zum 1. Januar 2008 komplett öffnen zu wollen. Man fährt doch in einem Land, das im Herzen Europas liegt, nicht stur geradeaus, ohne nach rechts und links zu schauen, sagte Büttner angesichts der Tatsache, dass es noch keine Entscheidung der Europäischen Union über eine endgültige Liberalisierung der Postmärkte gebe. Setze sich die CSU-Politikerin durch, könnten ab 2008 beispielsweise Firmen aus den angrenzenden EU-Ländern auch in Bayern Postdienstleistungen anbieten, während Unternehmen aus Deutschland der Weg über die Grenzen gegebenenfalls verschlossen bleibe.
Da ist es doch viel klüger zu beobachten, wie sich die Mehrheiten in Europa sortieren und das deutsche Postgesetz dementsprechend anzupassen, so Büttner. Andernfalls sei durch die weitere Liberalisierung der Verlust von vielen tausend sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen zu befürchten.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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