ver.di fordert: Mehr Innovation für mehr Beschäftigung im Dienstleistungsbereich
(Berlin) - Deutschland leidet an zu wenig Innovationen im Dienstleistungsbereich, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong am 21. Februar bei einer beschäftigungspolitischen Tagung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft in Berlin. Besser statt billiger sei auch bei den Dienstleistungen der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum, zu Wettbewerbsfähigkeit und mehr Beschäftigung. Nur mit Innovation, Kompetenz und Qualität könne die Zukunft gewonnen werden.
Foullong forderte ein stärkeres Augenmerk für die Entwicklung einzelner Dienstleistungsbranchen. Wir brauchen gezielte Branchendialoge, mehr dienstleistungsorientierte Forschung, einen breiten Sockel an fachlichem Know-how und ein soziales und gut entwickeltes Bildungssystem.
Das ver.di-Bundesvorstandsmitglied erneuerte außerdem die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Mit der Einführung eines Mindestlohns könne der Gesetzgeber zeigen, dass es ihm ernst sei mit guten Dienstleistungsangeboten. Es führe in eine wirtschafts- und gesellschaftspolitische Sackgasse, beim Dienstleistungswachstum auf Kostensenkung, Niedriglöhne, schlechte Arbeitsbedingungen und mangelhafte soziale Sicherung zu setzen. Dienstleistungsqualität und -innovation seien nur mit motivierten, qualifizierten Beschäftigten zu erreichen.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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