ver.di fordert Rücktritt von Florian Gerster
(Berlin) - Nach Bekanntwerden von Zahlungen in sechsstelliger Höhe der Pin-Holding zur Finanzierung der Gewerkschaft der Neuen Brief- und Zustelldienste (GNBZ) fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) personelle Konsequenzen auf Seiten des Arbeitgeberverbandes Neue Brief- und Zustelldienste.
"Florian Gerster muss als Präsident des Arbeitgeberverbandes Neue Brief- und Zustelldienste zurücktreten", sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis.
Gerster habe im Oktober 2007 als Erster die Gründung der GNBZ angekündigt. Inzwischen habe der frühere Vorstandsvorsitzende der Pin-Group Günter Thiel erklärt, dass die finanzielle Unterstützung der GNBZ von vielen getragen worden sei. "Wenn der Arbeitgeberverband jetzt vom Fehlverhalten einzelner spricht, dann sollen die Tatsachen verschleiert werden", so Kocsis. Es ginge hier um die systematische Demontage grundgesetzlich geschützter Rechte.
Die Gründung der GNBZ sowie der zwischen ihr und dem Arbeitgeberverband Neue Brief- und Zustelldienste geschlossene "unwirksame Gefälligkeitstarifvertrag" hätten einzig und allein das Ziel, die Löhne in der Briefbranche zu drücken, betonte Kocsis.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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