ver.di fordert Sicherungstransponder in der Müllverwertung
(Berlin) - Der Tod eines Beschäftigten hätte verhindert werden können, wenn er einen Sicherungstransponder getragen hätte, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott. Es sei ein Skandal, dass einige deutsche Entsorgungsbetriebe noch immer die Kosten für ein dringend notwendiges Sicherungssystem sparen würden, obwohl es nachweislich Leben retten würde.
Hintergrund ist der Tod eines 21-jährigen Beschäftigten in der Kölner Firma Gewerbeabfallsortierung und -verwertungsgesellschaft (GVG). Wie die am Donnerstag erscheinende Ausgabe der Gewerkschaftszeitung PUBLIK berichtet, trug der Beschäftigte keinen Sicherungschip zur Zwangsabschaltung der Müllpresse, in die er gefallen war. Obwohl sich der Unfall bereits vor drei Monaten ereignete, fehle bei GVG noch immer ein lebensrettendes Sicherungssystem.
ver.di hat die Eigentümer der GVG - die Firma Remondis und die Stadt Köln - aufgefordert, das System unverzüglich einzuführen. Da dieses nicht der erste tödliche Unfall war, den ein Transponder hätte verhindern können, müssten alle Betriebe der Müllverwertung dieses Sicherheitssystem einführen, forderte Ott. Nur so könnten Unfälle vermieden werden.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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