ver.di fordert Verfahren zur Verteilung von Hochschulmitteln
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert die politisch Verantwortlichen auf, sich auf den Hochschulpakt zu einigen und ein Verfahren zur Verteilung der vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel zu finden. Wenn die deutsche Hochschullandschaft bei der akademischen Ausbildung nicht weiter ins Hintertreffen geraten soll, wären die Länder gut beraten, sich endlich auf eine tragfähige Formel für die Verteilung der Mittel von über einer halben Milliarde Euro zu verständigen, erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra Gerstenkorn.
Da die Zahl der Studierenden in den nächsten Jahren von derzeit 1,9 Millionen auf rund 2,7 Millionen steigen werde und sich bereits heute vielerorts zahlreiche Engpässe abzeichneten, müssten alle Anstrengungen unternommen werden, ausreichend Studienplätze und vernünftige Studienbedingungen zu schaffen. Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern sei es dringend erforderlich, Hochschulstandorte zu erhalten und Wissenschaft und Forschung zu fördern, nicht zuletzt aufgrund ihrer immensen Bedeutung für die regionale Entwicklung.
Die Möglichkeit, aus Bundes- und Landesmitteln ein größeres Angebot an Studienplätzen bereit zu stellen, darf nicht verzockt werden, betonte Gerstenkorn. Damit würde der neu gestalteten föderalen Ordnung ein Armutszeugnis ausgestellt werden.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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