Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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ver.di ist „hoch zufrieden“ mit der Ablehnung von Port Package II

(Berlin) - „Hoch zufrieden“ zeigte sich Jan Kahmann vom Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit der Entscheidung des Europäischen Parlaments, die „Richtlinie über den Marktzugang für Hafendienstleistungen“, das so genannte Port Package II mit 532 Stimmen und damit einer überwältigenden Mehrheit, abzulehnen.

„Diese Entscheidung stellt ein positives Signal für hochwertige und qualifizierte Arbeitsplätze in Europas Häfen und für die Weiterentwicklung leistungsfähiger Seehäfen dar“, unterstrich Kahmann. Die Ablehnung von Port Package II stärke den maritimen und logistischen Standort Deutschland.

„Für die Arbeitnehmer in ganz Europa dokumentiert die Entscheidung des Europäischen Parlaments, dass es sich lohnt, gewerkschaftliche Kräfte grenzüberschreitend zu bündeln und zu mobilisieren. Die europäische Lokomotive, die mit Volldampf Kurs auf Liberalisierung und Deregulierung nimmt, wird damit in vernünftigere Bahnen gelenkt“, machte Kahmann deutlich.

Kahmann warnte zugleich vor einer Neuauflage der Richtlinie seitens der Kommission: „Diese politische Initiative der Kommission ist kein gutes Beispiel dafür, dass dieses Entscheidungsgremium doch bedenklich weit von der Lebenswirklichkeit der Bürgerinnen und Bürger entfernt ist. Insofern ist die Straßburger Entscheidung auch ein Signal an die Kommission, sich wieder mehr den Menschen Europas zuzuwenden statt sich ungebremste Liberalisierung auf die Fahne zu schreiben.“

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: 030/69560, Telefax: 030/69563956

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