ver.di mobilisiert Sparkassenbeschäftigte im Streit um den Namensschutz Sparkasse
(Berlin) - Mit einer großangelegten Unterschriftenaktion wird die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in den nächsten Wochen in allen Sparkassen und Sparkassen-Verbundunternehmen das Votum der Beschäftigten zum Erhalt des Markenrechts einholen. Die Existenz des gesamten Sparkassenverbundes steht auf dem Spiel, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong anlässlich des Streits um den Namensschutz zwischen der Bundesregierung und der EU in Brüssel.
Nach Auffassung von ver.di muss der Markenname Sparkasse den öffentlich-rechtlichen Sparkassen exklusiv vorbehalten bleiben.
Wenn draußen Sparkasse drauf steht und drinnen Gewinnmaximierung wie bei Privatbanken stattfindet, hat das mit dem Original einer gemeinwohlorientierten Sparkasse nichts mehr zu tun, kritisierte Foullong. Die Folge wäre, dass der Sparkassenverbund zerschlagen würde. Zehntausende von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen stünden zur Disposition.
ver.di rechnet daher mit einer großen Beteiligung an der Aktion. Die Unterschriften sollen der Bundesregierung Anfang August überreicht werden.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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