ver.di unterstützt Klimaschutzpolitik
(Berlin) - Vor dem Hintergrund der Klimaschutzkonferenz auf Bali begrüßt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Politik der Bundesregierung für ein neues globales Klimaschutzabkommen. "Die Chance für eine Stabilisierung des Klimas darf nicht vertan werden", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Langfristig bedürfe es einer weitgehend auf erneuerbaren Energieträgern beruhenden Weltwirtschaft. "Klimapolitik muss alle einschließen", so Bsirske.
Insbesondere müssten die Hauptemittenten, die USA und China, eingebunden werden. Eine innovative, auf Effizienzsteigerung ausgerichtete ökologische Energie-, Verkehrs- und Dienstleistungspolitik eröffne auch der deutschen Wirtschaft große Chancen. "Moderne Umweltschutztechnologie schafft qualifizierte Arbeitsplätze", unterstrich der ver.di-Vorsitzende.
Bsirske betonte: "Wir brauchen modernste Kraftwerke." Noch könne auf die Nutzung von Kohle und Gas zur Energieerzeugung nicht verzichtet werden. Doch müssten - ebenso wie bei erneuerbaren Energien - optimale Wirkungsgrade erreicht werden. ver.di unterstütze deshalb ausdrücklich die von der Bundesregierung beabsichtigte Förderung des Ausbaus der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Es seien geeignete Maßnahmen notwendig, um das Ziel, den Anteil der KWK an der Stromerzeugung bis 2020 auf 25 Prozent zu verdoppeln, auch tatsächlich zu erreichen.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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