Verbände wollen gemeinsam gegen Finanzkrise und Ärztemangel vorgehen
(Berlin) - Der Hartmannbund und der Verband der Leitenden Krankenhausärzte (VLK) haben auf einer gemeinsamen Sitzung ihrer Vorstände ihre Entschlossenheit bekräftigt, der existenziellen Bedrohung der stationären Versorgung in Deutschland mit vereinten Kräften entgegenzutreten. Wir sind uns einig, dass in einem ersten Schritt zur Abwendung der akuten Krise massive finanzielle Soforthilfen durch die Bundesregierung unverzichtbar sind, sagte der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Kuno Winn, nach der gemeinsamen Vorstandstagung. Auch VLK-Präsident Prof. Dr. Hans-Fred Weiser zeigte sich angesichts der politischen Zerstrittenheit über die Weiterentwicklung der Klinikfinanzierung davon überzeugt, dass zunächst durch Sofortmaßnahmen das Schlimmste abgewendet werden muss. Beide Verbandsspitzen appellierten vor diesem Hintergrund erneut an Krankenhausärzte, aber auch die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, sich an der zur Rettung der Krankenhäuser geplanten Demonstration am 25. September in Berlin zu beteiligen.
Darüber hinaus verständigten sich die Vorstände beider Verbände, gemeinsam nach Wegen aus dem sich immer stärker abzeichnenden Ärztemangel an deutschen Kliniken zu suchen. Auf der Grundlage bereits von beiden Institutionen entwickelter Lösungsansätze werde man gemeinsam ein Konzept erarbeiten und vorlegen.
Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle
Michael Rauscher, Pressesprecher
Schützenstr. 6 a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829
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