Pressemitteilung | Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ) - Hauptstadtbüro
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Verbale Entgleisungen im Wahlkampf sind nicht akzeptabel

(Berlin) - In diesem Herbst stehen in einigen Bundesländern wieder Wahlen der Zahnärztekammern an. Es kommt vor, dass im Vorfeld solcher Wahlen Kandidatinnen und Kandidaten persönlich angegriffen, herabgewürdigt oder beleidigt werden. Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) lehnt derartige verbale Entgleisungen mit Nachdruck ab.

Der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Cristian Öttl betont: „Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte distanziert sich ausdrücklich von persönlichen Herabwürdigungen gegenüber Kolleginnen und Kollegen. Eine sachliche und faire Auseinandersetzung ist Grundvoraussetzung für jede demokratische Meinungsbildung innerhalb unseres Berufsstands. Persönliche Angriffe, sexistische Anspielungen oder die Herabsetzung von Kolleginnen und Kollegen aufgrund ihres öffentlichen Auftretens oder ihres Engagements widersprechen dem Selbstverständnis des FVDZ und tragen nicht zu einer konstruktiven berufspolitischen Diskussion bei.

Besonders die Verwendung beleidigender und diskriminierender Begriffe überschreitet die Grenzen eines respektvollen Umgangs miteinander. Unabhängig von unterschiedlichen politischen oder standespolitischen Auffassungen gilt: Jede Kollegin und jeder Kollege verdient einen respektvollen und wertschätzenden Umgang.

Der FVDZ hat sich mit seiner Compliance-Richtlinie klar zu den Grundsätzen von Integrität, Respekt, Fairness, Gleichbehandlung und einem diskriminierungsfreien Miteinander bekannt. Diese Grundsätze gelten für alle Ebenen unserer Verbandsarbeit und prägen den Umgang miteinander ebenso wie die öffentliche Kommunikation.

Wir stehen für eine Berufspolitik, die von Argumenten lebt – nicht von persönlichen Diffamierungen. Unterschiedliche Positionen müssen inhaltlich diskutiert werden. Wer Verantwortung in der Selbstverwaltung oder in Berufsverbänden übernimmt, verdient eine faire Auseinandersetzung mit seinen Ideen und Zielen, nicht die Herabwürdigung seiner Person. Der FVDZ wird auch weiterhin für einen respektvollen Dialog, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Berufspolitik sowie eine Kultur des gegenseitigen Respekts eintreten.“

Quelle und Kontaktadresse:
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ) - Hauptstadtbüro, Auguststr. 28, 10117 Berlin, Telefon: 030 243427-0

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