Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Anzeige

Verhandlungen mit der Telekom ergebnislos vertagt / ver.di wirft Telekom Blockadehaltung vor

(Berlin) - Massiven Widerstand gegen die Weigerung der Deutschen Telekom, jetzt einen umfassenden tarifvertraglichen Schutz der von der geplanten Auslagerung in Servicegesellschaften betroffenen rund 55 000 Beschäftigten zu vereinbaren, kündigte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) an: „Wenn die Telekom ihre Blockadehaltung nicht aufgibt, werden sich die Beschäftigten wehren“, kündigte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder an. „Die Telekom-Pläne sind rücksichtslos und zeigen, dass die Arbeit der Beschäftigten nur noch als Kostenfaktor und nicht als Aushängeschild des Konzerns betrachtet wird“, sagte Schröder.

Nur mit einem Tarifvertrag Auslagerungsschutz könnten die Betroffenen vor den dramatischen Wirkungen der für die Gesellschaften geplanten Tarifsysteme geschützt werden. Die festen Einstiegsgehälter sollten dort für Callcenter-Agenten bei lediglich 7,05 Euro pro Stunde liegen, neu eingestellte Servicemonteure nach Vorstellung der Telekom mit nur 1.316 Euro pro Monat nach Hause gehen.

Es sei nicht hinnehmbar, dass die Einkommen der Beschäftigten drastisch abgesenkt werden sollten, während zugleich kein schlüssiges Konzept zur Verbesserung des vielfach kritisierten Services vorgelegt werde. „Durch das Anziehen der Sparschraube gewinnt die Telekom keinen Boden am Markt“, sagte Schröder.

Da es in den Verhandlungen über einen tarifvertraglichen Schutz keinerlei Bewegung gegeben habe, seien diese ergebnislos vertagt worden. Die Verhandlungen werden am 12. April fortgesetzt.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Pressestelle Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige