Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Verhandlungen über Kostensenkungen im Lufthansa Call-Center Kassel noch nicht in "trockenen Tüchern"

(Berlin) - "Was die Lufthansa heute (04. August) als Erfolg verkauft, ist noch lange nicht in trockenen Tüchern", sagte der ver.di-Verhandlungsführer der Gespräche über die Zukunft des Lufthansa-Callcenters in Kassel, Steffen Kühhirt.

Es sei zwar richtig, dass es ein Sondierungsergebnis gebe. "Die darin fest gehaltenen Positionen müssen jetzt aber zunächst mit den Betriebsräten, unseren Mitgliedern und den Beschäftigten in Kassel diskutiert werden. Daher haben wir mit der Lufthansa eine Erklärungsfrist bis zum 10. August vereinbart, innerhalb derer wir gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen klären werden, ob das Sondierungsergebnis eine geeignete Grundlage für weitere Verhandlungen darstellt", so Kühhirt weiter.

Klar sei bislang nur, dass es seitens der Lufthansa eine Zusage gebe, die rund 370 Arbeitsplätze in Kassel dauerhaft zu sichern. Auch werde die Lufthansa nicht an ihrem Spar-Junktim von 40 Prozent fest halten. "Diese Verhandlungsbasis kann faire Verhandlungen ermöglichen und eine drohende Betriebsschließungen abwenden. Innerhalb der Erklärungsfrist werden wir die Weichen stellen, um die Zukunft des Servicezentrums Kassel zu gestalten", kündigte Kühhirt an.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V. Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin Telefon: 030/69560, Telefax: 030/69563956

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