Verhandlungsauftakt mit den Rhön Kliniken / Marburger Bund fordert für Ärzte ein deutliches Gehaltsplus
(Berlin/Frankfurt am Main) - Der Marburger Bund (MB) und die Rhön Kliniken nehmen heute (2. Juni 2009) in Frankfurt am Main Tarifverhandlungen auf. Dabei fordert die Ärztegewerkschaft ein durchschnittliches Gehaltsplus für die rund 4200 Ärzte in Höhe von 9 Prozent. Begründet wird diese Tarifsteigerung mit den erreichten Abschlüssen bei anderen privaten Klinikträgern sowie im kommunalen und universitären Bereich. "Wenn die Rhön Kliniken auch zukünftig wettbewerbsfähig und für Ärzte attraktiv sein möchten, muss das Einkommensniveau deutlich verbessert und an andere Tarifabschlüsse angepasst werden", erklärte der Verhandlungsführer des Marburger Bundes, Lutz Hammerschlag.
So habe der Marburger Bund beispielsweise bereits Anfang Oktober 2008 bei den Helios-Kliniken eine weitaus bessere Gehaltstabellenstruktur erzielen können, die den Ärzten zum einen eine höhere Entgeltvergütung und zum anderen einen schnelleren Aufstieg in die nächst höheren Einkommensstufen ermögliche. Nun sei es folglich für die Rhön Kliniken an der Zeit, mit einem guten arztspezifischen Tarifvertrag den Wettbewerbern zu folgen. Hammerschlag: "Im hart umkämpften Krankenhausmarkt hat Rhön nun die Chance, neue Maßstäbe zu setzen und seine Position zu stärken. Wir hoffen auf konstruktive Gespräche und einen baldigen konkurrenzfähigen Tarifabschluss."
Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
Athanasios Drougias, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin
Telefon: (030) 746846-0, Telefax: (030) 746846-16
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