Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Anzeige

"Verschobene" Immobilien können Hertie retten

(Berlin) - ver.di unterstützt neues Warenhaus-Konzept Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am Dienstag (5. August 2008) in einem Gespräch mit dem Hertie-Insolvenzverwalter appelliert, alle Arbeitsplätze und Standorte zu erhalten. Man sei sich einig, dass die Immobilienverhältnisse dringend einer Aufklärung in dem Insolvenzverfahren bedürfen, erklärte die Gewerkschaft nach der Unterredung. „Die Beschäftigten dürfen nicht Opfer hochriskanter Spekulationen einer internationalen Finanzgesellschaft werden“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Margret Mönig-Raane in Berlin. Wichtigste Aufgabe des Insolvenzverwalters Bähr sei es jetzt, „die von Dawnay Day nach Holland verschobenen Immobilienwerte zur Rettung der Hertie-Arbeitsplätze herbeizuschaffen – und zwar mit allen juristischen Mitteln“, forderte die ver.di-Vize. Durch völlig überzogene Mieten gekoppelt mit schweren Managementfehlern, wie falscher Sortimentspolitik, schlechter Warenversorgung und ständigem Managementwechsel, hätte Dawnay Day „die Hertie-Häuser an den Rand des Ruins gebracht“.

„Das neue Hertie-Konzept des Nachbarschaftswarenhauses ist zukunftsfähig“, sagte Mönig-Raane. „Zwischen billig und Luxus gibt es eine breite Mitte, in der Hertie einen Platz hat. Das neue flexible Konzept verdient jetzt die Unterstützung der Verbraucherinnen und Verbraucher.“ Auch diese Akzeptanz sei ein Beitrag zum Erhalt der Arbeitsplätze.

Die betroffenen ver.di-Bezirke sind dabei, Kontakt zu den Stadtspitzen herzustellen, um mögliche Aktivitäten zu koordinieren.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige