Verteuerte Rohstoffe und Energie führen zu Kostenerhöhungen in der Leiterplattenbranche
(Frankfurt am Main) In den letzten Monaten sind die Preise für Leiterplattenrohstoffe und Energie massiv gestiegen. Diese Preissteigerungen sorgen für erhöhte Kosten in der gesamten Lieferkette der Leiterplattenbranche, berichten der Verband der Leiterplattenindustrie und der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems. Im ersten Quartal des Jahres 2006 rechnen deshalb die Verbände in Europa mit einer Weitergabe der Kosten bei Leiterplatten. Die Preissteigerungen in der gesamten Lieferkette der Leiterplattenbranche sind durch weitere Rationalisierungsmaßnahmen bei den Herstellern nicht aufzufangen.
Zur Produktion von Leiterplatten werden Chemikalien, Werkzeuge und Basismaterialien benötigt. Bei der Herstellung dieser Produkte haben die Zulieferfirmen erhebliche Mehrkosten zu verzeichnen. So stieg der Preis von Rohöl im vergangen Jahr um 41 Prozent, demzufolge verteuerten sich auch die daraus hergestellten Chemikalien. Die Preissteigerung bei Gold betrug etwa 20 Prozent, bei Aluminium 24 Prozent und bei dem in Bohrwerkzeugen eingesetzten Wolfram nahezu 300 Prozent. Auch der Kupferpreis erhöhte sich um 46 Prozent, im Bereich der kupferkaschierten Basismaterialien mussten Preiserhöhungen vorgenommen werden. Diese Entwicklung vollzog sich weltweit. So wurden z.B. die Preise für Basismaterialien auch in Asien teilweise um zehn bis 20 Prozent erhöht.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Christian Mannigel, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Stresemannallee 19, 60596 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317
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