Vesper: Rechnungshof-Gutachten weltfremd
(Frankfurt am Main) - Zu der am 17. Januar 2008 bekannt gewordenen Kritik des Präsidenten des Bundesrechnungshofes an der Sportförderung des Bundes erklärt DOSB-Generaldirektor Michael Vesper:
Die Schlussfolgerungen des Bundesrechnungshofes sind weltfremd, denn eine Konzentration der Spitzensportförderung auf wenige Top-Athleten ist erstens gar nicht machbar und widerspräche zweitens dem notwendigen Langfrist-Denken bei der Förderung. Wer den Spitzensport effizient fördern will, muss selbstredend auch den Nachwuchsleistungssport im Blick haben. Der Beitrag des Sports zur Integration ist unbestritten; im Nationalen Integrationsplan der Bundesregierung wird er besonders betont und herausgestellt. Damit und mit der Arbeit seiner Millionen Ehrenamtlichen entlastet der Sport die staatlichen Finanzen in beträchtlicher Weise. Wir hätten erwartet, dass der Bundesrechnungshof dies lobend hervorhebt. Aber das Gutachten zeigt eines auch mit aller Schärfe: wie wichtig und dringlich nämlich die Aufnahme des Sports als Staatsziel in unser Grundgesetz ist. Wir appellieren an Bundestag und Bundesrat, dies jetzt endlich umzusetzen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)
Pressestelle
Otto-Fleck-Schneise 12, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 67000, Telefax: (069) 674906
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