Pressemitteilung | Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)

vfa zum Welttag des geistigen Eigentums / Patente: Wertvoller Rohstoff für Deutschland und Europa

(Berlin) - Zum Welttag des geistigen Eigentums am 26. April erklärt der Vorsitzende des vfa, Hagen Pfundner: "Geistiges Eigentum ist der Rohstoff unserer Wissensgesellschaft. Daraus machen wir Arzneimittel gegen heute noch unbehandelbare Krankheiten für Patientinnen und Patienten auf der ganzen Welt - und auch in Deutschland.
Geistiges Eigentum bedarf ganz besonderer Schutzmechanismen, ansonsten wird dieser Rohstoff knapp."

Patentschutz als Gesellschaftsvertrag

"Für Europa und die USA gilt ein gesellschaftlicher Konsens:
Das Risiko von Forschung wird von Unternehmen getragen.
Dafür gibt es im Gegenzug einen zeitlich begrenzten Patentschutz und einige Jahre lang die Möglichkeit, eine Rendite für neue Medikamente zu erwirtschaften. Ein Dilemma tut sich dann auf, wenn der Wunsch nach Verfügbarkeit von Innovationen schon während der Patentlaufzeit auch in weniger entwickelten Gesundheitssystemen früh laut wird. Ein gutes Beispiel hierfür ist die aktuelle Entwicklung in Indien: Modernste Therapiestandards sollen noch während des Patentschutzes zu Generika-Preisen verfügbar sein und allen zur Verfügung stehen. Theoretisch - denn bisher ist oftmals nicht einmal eine Basisversorgung sichergestellt, auf der hochspezialisierte Medikamente aufsetzen können.
Versorgungsprobleme von Volkswirtschaften wie Indien liegen demnach anderswo. Trotzdem bieten forschende Pharmaunternehmen in diesen Teilen der Welt spezielle Zugangsprogramme an, um Patientinnen und Patienten mit modernsten Medikamenten kostenlos zu versorgen," so Pfundner weiter.

Patente sichern Wohlstand und Wohlergehen von Morgen

Pfundner abschließend: "Zum Welttag des geistigen Eigentums fordern wir deshalb die deutsche Politik auf, sich weiterhin für eine weltweite Achtung eines starken Patentschutzes einzusetzen, damit sich auch zukünftig Krankheiten wirksam mit modernsten Arzneimitteln bekämpfen lassen - die unter anderem hier in Deutschland erforscht, entwickelt und produziert werden."

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) Susan E. Knoll, Geschäftsführerin, Kommunikation Hausvogteiplatz 13, 10117 Berlin Telefon: (030) 206040, Telefax: (030) 20604222

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