VIK begrüßt Ablehnung des Infrastrukturgesetzes durch Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen / Weitere Mrd. Euro Last bei den Stromkunden zur Förderung der Windenergie und Schwächung der Bundesnetzagentur inakzeptabel
(Essen) - Die Ablehnung des Infrastrukturgesetzes durch die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen in der Bundesratssitzung am kommenden Freitag wird vom VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft begrüßt! Die von der Bundesregierung im Infrastrukturgesetz vorgesehene Mrd. Euro schwere Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes zu Lasten der Stromkunden würde die bereits stark geförderte Windenergie mit weiteren enormen Zuwendungen versehen. Der VIK hofft, dass am Freitag (24. November 2006) eine breite Mehrheit der Bundesländer gegen die Verabschiedung des Gesetzes stimmt.
Die bisherige Förderung durchs Erneuerbare-Energien-Gesetz von 9 Ct/kWh würde andernfalls um weitere ca. 3 Ct/kWh steigen, in Summe wären das schnell einige Milliarden Euro zusätzlich aus den Taschen der Stromkunden zu Lasten des Standortes Deutschland.
Darüber hinaus würde ein erheblicher Teil der Netzentgelte der Kontrolle durch die Bundesnetzagentur entzogen. Ihr positiver Einfluss auf die Netzentgelte und damit auf die von den Stromkunden zu zahlenden Entgelte würde in Folge dessen erheblich schrumpfen.
Quelle und Kontaktadresse:
VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V.
Roland Schmied, Pressesprecher
Richard-Wagner-Str. 41, 45128 Essen
Telefon: (0201) 810840, Telefax: (0201) 8108430
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