Pressemitteilung | k.A.
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Wandzeitung Februar 2007 - Wehrsold

(Bonn) - Die Forderung: Seit dem 1. Januar 1999 gab es keine Erhöhung des Wehrsoldtagessatzes mehr! Aber nur etwa die Hälfte der Angehörigen eines Jahrgangs wird aktuell noch zu einem verfassungsgemäßen Dienst nach Art. 12a des Grundgesetzes einberufen.

Diejenigen, die noch dienen, haben auch eine Anerkennung des Deutschen Bundestages verdient. Der Deutsche BundeswehrVerband fordert eine Erhöhung des Wehrsoldes für alle GWDL, FWDL, Reservisten und Zivildienstleistenden.

Wer viel leistet, kann auch viel verlangen: Ein durchschnittlicher Tagessatz von 8,18 Euro ist aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten schlichtweg nicht mehr hinnehmbar. Die Diäten der Abgeordneten wurden übrigens zuletzt 2003 angehoben, nachdem sie bereits 2002 und 2001 schon einmal an die Lebenshaltungskosten angeglichen worden waren.

Wer die Erfolgsgeschichte der Bundeswehr auch mit der allgemeinen Wehrpflicht verbindet, der darf sich um eine angemessene Bezahlung nicht drücken!

Im vergangenen Jahr gab es Bestrebungen, das Weihnachtsgeld/Entlassungsgeld der Wehrpflichtigen zu streichen, was durch den Deutschen BundeswehrVerband zum Glück noch in letzter Minute verhindert werden konnte. Das Sparen am schwächsten Glied in unseren Streitkräften ist unfair.

Unabhängig davon, wie man zur allgemeinen Wehrpflicht stehen mag, haben junge Soldaten, die einen Dienst für die Gesellschaft leisten, den Anspruch, entsprechend bezahlt und belohnt zu werden!

Die Frage der Finanzierung ist von den politisch Verantwortlichen zu klären – wer im Parlament die Ansicht vertritt, die allgemeine Wehrpflicht müsse beibehalten werden, muss auch zur Finanzierung klar Stellung beziehen!

Wir sind keine Billiglohnarbeiter!

Ziel ist eine öffentliche Anhörung im Deutschen Bundestag – zeichnen Sie mit unter www.dbwv.de oder fordern Sie eine Unterschriftenliste unter petition@dbwv.de an – Jede Stimme zählt!

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher BundeswehrVerband e.V. (DBwV) Wilfried Stolze, Pressesprecher Schönhauser Allee 59, 10437 Berlin Telefon: (030) 80470330, Telefax: (030) 80470350

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