Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Warnstreiks der Redakteure vor fünfter Verhandlungsrunde / dju in ver.di fordert von Verlegern ein höheres Angebot

(Berlin) - Vor Beginn der fünften Tarifrunde für Zeitungsredaktionen hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Redakteure und freie Journalisten zu Warnstreiks aufgerufen. Am Montag (10.11.) wird es in verschiedenen Bundesländern zu Arbeitsniederlegungen kommen. Damit soll Druck auf die Zeitungsverlage ausgeübt werden, die bisherigen Tarifangebote deutlich zu erhöhen. Die Tarifverhandlungen für die freien Journalisten sowie die rund 15.000 an Zeitungen angestellten Redakteure finden am 10. November in Hamburg statt.

Zuletzt hatten die Verleger am 28. Oktober ihr vorheriges Angebot sogar noch reduziert und nur noch 2,2 Prozent im ersten und 1,5 Prozent im zweiten Jahr eines 24-monatigen Tarifabschlusses angeboten. Außerdem wurde die von der dju in ver.di geforderte sofortige Einbeziehung von Onlineredakteuren abgelehnt.

"Die Verleger müssen am Montag etwas drauflegen, das erwarten die streikenden Kolleginnen und Kollegen von der Verhandlungsrunde", erklärte ver.di-Vize und Verhandlungsführer Frank Werneke. Nach mehreren für die Verlage wirtschaftlich erfolgreichen Jahren, in denen die Zeitungsjournalisten Reallohnverluste hinnehmen mussten, sei das Arbeitgeberangebot nicht zufriedenstellend. "Die Redakteurinnen und Redakteure haben auch wegen der stark gewachsenen Arbeitsbelastung mehr verdient", sagte Werneke.

Die fünfte Tarifrunde beginnt am Montag, dem 10. November um 11.00 Uhr in Hamburg, Hotel Atlantic Kempinski, An der Alster 72-79, 20099 Hamburg (Tel.: 040/28880, Fax: 040/247129)

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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