Warnstreiks in T- Punkten
(Berlin) - Die ab heute (14. Februar 2008) in Bonn stattfindenden Tarifverhandlungen für die rund 6.000 Beschäftigten in den `T-Punkten´ der Telekom (TPG) werden von Warnstreiks begleitet. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat dazu Beschäftigte ausgewählter T-Punkt´-Filialen aufgerufen.
Anlass für die Proteste ist das von der Arbeitgeberseite in der letzten Verhandlungsrunde vorgelegte Angebot, das ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder als "Provokation" bezeichnete: "Die Warnstreiks sind eine angemessene Antwort der Beschäftigten auf das vollkommen abwegige erste Arbeitgeberangebot, mit dem noch nicht einmal ein Inflationsausgleich erzielt werden könnte", machte Schröder deutlich.
Unter dem Strich würden die Beschäftigten demnach nur 1,5 Prozent mehr Geld bekommen. Schröder forderte das Management auf, die Beschäftigten angemessen am Geschäftsgewinn zu beteiligen und ein dementsprechendes Angebot vorzulegen.
"Die `T-Punkt-Beschäftigten´ haben auf dem äußerst hart umkämpften deutschen Telekommunikationsmarkt einen hervorragenden Job gemacht und mit ihrem Einsatz bei harten Arbeitsbedingungen, maßgeblich dazu beigetragen, dass das Unternehmen wirtschaftlich hervorragend dasteht. Das muss jetzt honoriert werden", forderte Schröder. Andernfalls sei eine Ausweitung der Streiks vorprogrammiert.
ver.di fordert für die TPG-Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Geld und eine Tarifvertragslaufzeit von zwölf Monaten.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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