Warnstreiks: klares Signal an die Telekom
(Berlin) - An den Warnstreiks in der laufenden Lohn- und Gehaltstarifrunde bei der Deutschen Telekom haben sich in den zurückliegenden beiden Wochen deutlich mehr Beschäftigte beteiligt als ursprünglich geplant. Bis zum heutigen Donnerstag haben nach Angaben der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) insgesamt rund 25.000 Beschäftigte des Unternehmens an zum Teil ganztägigen Warnstreiks teilgenommen. Die hohe Beteiligung an Warnstreiks und Protesten ist ein klares Signal an den Arbeitgeber: Die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft lassen sich nicht alles gefallen, sagte ver.di-Verhandlungsführer und Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder in einer Zwischenbilanz.
Vor allem das Angebot in der zurückliegenden fünften Verhandlungsrunde über eine Einmalzahlung bei gleichzeitigem Verzicht auf bewährte tarifliche Regelungen habe die Beschäftigten verärgert. Diese Mogelpackung hat dafür gesorgt, dass die Telekom-Arbeitnehmer jetzt erst recht hinter ihrer Gewerkschaft stehen, sagte Schröder weiter. So erklärten auch immer mehr Beamtinnen und Beamte ihre Solidarität und beteiligten sich in ihrer Freizeit an den Protestaktionen ihrer angestellten Kolleginnen und Kollegen.
Zudem würden mit dem Ausstand am heutigen Donnerstag die Warnstreiks zunächst ausgesetzt. Die Telekom hat zur Lösung des Tarifkonflikts die Schlichtung angerufen, dadurch besteht nun Friedenspflicht, sagte Schröder. Beide Seiten bemühten sich zur Zeit um einen unabhängigen Schlichter.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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