Pressemitteilung | Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB)
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Weber: Nachhaltige Sicherung der deutschen Wirtschaftskraft mehr als wahrscheinlich

(Berlin) - "Die Wachstumsschwäche im zweiten und dritten Quartal 2008 hat sich im Abschlussquartal 2008 noch einmal dramatisch verschärft", erklärte Prof. Dr. Manfred Weber, Geschäftsführender Vorstand des Bankenverbandes, anlässlich der Vorstellung des Konjunkturberichts für den Monat Januar. "Selbst bei einer Stagnation der deutschen Volkswirtschaft im Jahre 2009 würde dies wegen des statistischen Unterhangs zu einer Schrumpfung des realen Bruttoinlandsprodukts in Höhe von knapp 2 Prozent im Jahresvergleich führen."

Wie stark sich der konjunkturelle Abschwung auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt, dürfte von den neuen Möglichkeiten bei der Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld abhängen. Der von der Bundesregierung prognostizierte Anstieg um 500.000 Personen auf dann rund 3,5 Millionen Erwerbslose entspricht unseren Einschätzungen. Die niedrige Erwerbslosenzahl des Jahres 2008 wird jedenfalls nicht gehalten werden können.

Angesichts der Schärfe des Abschwungs war eine angemessene Reaktion erforderlich. Das zweite Konjunkturpaket der Bundesregierung ist insgesamt ausgewogen und vom Umfang angemessen. Die Kombination aus Steuer- und Abgabenentlastung und Investitionen ist geeignet, die Binnennachfrage zu stärken. Hingegen haben die Mittel für die Verschrottungsprämie und den Kinderzuschlag als Einmalzahlungen nur geringe nachhaltige Wirkkraft.

Neben der Einigung auf eine Schuldenbremse sorgen auch einzelne wirtschaftliche Indikatoren, wie die gesunkenen Rohstoffpreise oder die weltweite Niedrigzinspolitik, für Lichtblicke am sonst trüben Konjunkturhimmel. Die unbestritten schwierige Ausgangslage ist also keinesfalls hoffnungslos. Horrorszenarien und Vergleiche mit der großen Weltwirtschaftskrise des vergangenen Jahrhunderts sind von daher unangemessen. Weber: "Eine nachhaltige Sicherung der deutschen Wirtschaftskraft ist mehr als wahrscheinlich".

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB) Pressestelle Burgstr. 28, 10178 Berlin Telefon: (030) 16630, Telefax: (030) 16631399

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