Weber würdigt Leistung der EZB als historisch einzigartig / Acht von zehn Deutschen sehen Euro langfristig erfolgreich
(Berlin) - Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Europäischen Zentralbank (EZB) hat der Bankenverband die Verdienste der EZB als historisch einzigartig gewürdigt. Die EZB hat dem Euro, einer gänzlich neuen Währung, aus dem Stand heraus Stabilität verliehen und ihn binnen eines Jahrzehnts zur zweitwichtigsten Währung der Welt gemacht, schreibt Prof. Dr. Manfred Weber, Geschäftsführender Vorstand des Bankenverbandes, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift die bank. Im Juni 1998 hatte die EZB in Frankfurt am Main ihre Arbeit aufgenommen. 2002 wurden die neuen Banknoten und Münzen in der Europäischen Wirtschaftsunion eingeführt. Heute ist der Euro offizielles Zahlungsmittel in 15 der 27 EU-Mitgliedstaaten.
Weber betonte, dass die EZB mit ihrer Stabilitätspolitik nicht nur die Inflation wirksam in Schach gehalten habe. So lag die Preissteigerung im Euro-Raum seit 1999 durchschnittlich bei rund 2 Prozent. Die Zentralbank habe zugleich entscheidend dazu beigetragen, dass der Euro seine Rolle als Schlüssel zur Integration der Finanzmärkte in Europa erfüllen konnte. Dieser doppelte Erfolg ist alles andere als selbstverständlich, sagte er.
Das Vertrauen der Bevölkerung in den Euro zeigt sich deutlich in einer Umfrage des Bankenverbandes. Denn acht von zehn Deutschen (78 Prozent) sagen, dass der Euro auch langfristig eine erfolgreiche Währung sein wird. Dabei spielt der handfeste praktische Nutzen für viele Befragte eine große Rolle. 71 Prozent halten es für einen großen oder sehr großen Vorteil, dass durch den Euro bei vielen Reisen ins europäische Ausland der Bargeldumtausch nicht mehr notwendig ist.
Der gesamte Namensbeitrag von Prof. Dr. Weber findet sich online im Internet unter www.die-bank.de.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB)
Pressestelle
Burgstr. 28, 10178 Berlin
Telefon: (030) 16630, Telefax: (030) 16631399
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