Weil Gesundheit Vertrauenssache ist: das Hausarztprogramm!
(Köln) - Am Mittwoch, 13. Mai 2026, ist der Tag der Hausmedizin. Dieser Tag hebt die zentrale Rolle der Hausärztinnen und Hausärzte mit ihrem Praxis-Teams hervor und stärkt ihre Bedeutung in Politik und Gesellschaft. Das Motto lautet: „Weil Gesundheit Vertrauenssache ist: das Hausarztprogramm! “
Bereits rund 75 Prozent der Bürgerinnen und Bürger haben „ihre“ feste Hausärztliche Praxis gewählt. „Das beweist das große Vertrauen der Patientinnen und Patienten in die hausärztliche Primärversorgung“, sagt Elke Cremer, Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Nordrhein. Hausärztinnen und Hausärzte sind mit ihren Praxis-Teams in den hausärztlichen Praxen die ersten Ansprechpartner in der medizinischen Versorgung. „Deshalb muss die Politik jetzt die Weichen für eine starke hausarztzentrierte Versorgung stellen – für eine gute Patientenversorgung, für die finanzielle Stabilität des Gesundheitssystems und für die Stärkung der hausärztlichen Teampraxen.“
Die Bundesregierung will mit dem GKV-Stabilisierungsgesetz die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung begrenzen und plant ein verbindliches Primärversorgungssystem, mit der Hausärztlichen Praxis als zentralem Koordinator. „Für den schnellen Aufbau eines solchen Systems bedarf es keines neuen Modells“, kritisiert Cremer. „Die HZV ist bereits vorhanden. Sie kann schnell und konsequent ausgebaut werden und ist finanziell zu stärken, um noch mehr Patientinnen und Patienten für diese bessere Versorgungsform zu gewinnen. “ Bereits 11 Millionen Patienten nehmen freiwillig am HZV-Programm teil. Seit 18 Jahren ist es das einzige millionenfach erprobte, evaluierte, flächendeckend etablierte und erfolgreiche Angebot einer gesteuerten Primärversorgung.
Die Hausärztliche Praxis bleibt über Jahre oder ein Leben lang eine verlässliche Anlaufstelle. Das schafft Sicherheit, Orientierung und Kontinuität“, erklärt Cremer. Damit diese Begleitung stark bleibt, müssen die Rahmenbedingungen der HZV gestärkt werden. „Obwohl die Stärkung der HZV politisch propagiert wird, wird sie im Gesetzentwurf durch Einsparungen, bürokratische Hürden und finanzielle Abschläge bei hoher HZV-Teilnahme durch einen „Wachstumsabschlag“ untergraben. “
Hausärztliche Praxen, die viele Patientinnen und Patienten betreuen oder die Patientenschaft ohne Nachfolge schließender Praxen übernehmen, werden bestraft. So wird der Erhalt einer wohnortnahen und flächendeckenden hausärztlichen Versorgung gerade in den schwächer besiedelten Gebieten auf dem Land bedroht.
Darauf wollen die Hausarztpraxen ihre Patienten am Tag der Hausarztmedizin hinweisen. „Die primärärztliche Versorgung steht auf der Kippe. Hausärztliche Praxen treten gemeinsam mit ihren Patientinnen und Patienten für eine verlässliche zukünftige Versorgung ein.“
Damit auch morgen noch gilt: Die hausärztliche Praxis - immer nah, immer da.
Quelle und Kontaktadresse:
Hausärztinnen- und Hausärzteverband Nordrhein e.V., Monika Baaken, Pressesprecher(in), Edmund-Rumpler-Str. 2, 51149 Köln, Telefon: 02203 57562900
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