Pressemitteilung | Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V. (BWV-RLP)
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Weinbaupräsident Steitz begrüßt Entscheidung der Kommission zur Herstellung von Rosé-Weinen

(Mainz) - Nach monatelangen Diskussionen hat EU-Kommissarin Fischer-Boel den umstrittenen Vorschlag zurückgezogen, wonach der Verschnitt von Rot- und Weißweinen zur Herstellung von Roséwein erlaubt werden sollte. Der Präsident des Weinbauverbandes Rheinhessen, Ingo Steitz, hat diese Entscheidung der Kommission ausdrücklich begrüßt.

Der Vorschlag, aus roten und weißen Weinen durch Verschnitt einen sogenannten blendet Roséwein zu ermöglichen, sei für die europäische Weinkultur nicht zukunftsweisend und absurd gewesen, so Weinbaupräsident Steitz. Es sei daher vernünftig, dass die Kommissarin ihren Vorschlag zurückgezogen habe. Roséweine hätten in den vergangenen Jahren gerade bei jungen Weinkonsumenten in der Verbrauchergunst enorm zugelegt. Es sei wenig zielführend gewesen, diesen positiven Trend mit einem solchen Vorstoß aufs Spiel zu setzen.

Weinbaupräsident Steitz zeigte sich zudem erfreut, dass der monatelange, international abgestimmte Protest und die Solidarität der Erzeuger auf europäischer Ebene zu dem nun erfolgten Rückzug der Kommission geführt habe. "Es wäre schön, wenn dies auch bei anderen Themen in der Zukunft möglich wäre", so Steitz abschließend.

Quelle und Kontaktadresse:
Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V. Pressestelle Weberstr. 9, 55130 Mainz Telefon: (06131) 62050, Telefax: (06131) 620550

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