Pressemitteilung | Hartmannbund – Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.
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Winn: Erfolge nur mit sinnvollem Gesamtkonzept

(Berlin) - Der Vorstoß der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen für Kinder auszubauen, hat beim Hartmannbund ausdrücklich Unterstützung gefunden. Der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Kuno Winn, forderte die Krankenkassen eindringlich auf, diesem Vorschlag im Gemeinsamen Bundesausschuss ihre Zustimmung nicht zu verweigern. Unterstützung findet beim Hartmannbund auch das Ziel, künftig zusätzlich 8- und 10-jährige Kinder in die Untersuchungsreihe aufzunehmen. Winn machte gleichzeitig deutlich, dass nur eine intelligente Vernetzung unterschiedlicher Maßnahmen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene eine wirkungsvolle Bekämpfung des Missbrauchs und der Verwahrlosung von Kindern gewährleisten könne. „Wir Ärzte sind gern bereit, unseren Beitrag zum Schutz von Kindern zu leisten. Sinn macht es allerdings nur, wenn wir dies auf Grundlage eines Gesamtkonzeptes tun.“ So liege neben den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen der wichtigste Handlungsschwerpunkt in der Prävention. Mütter und Väter in überfordernden Situationen müssten frühzeitig mit ihrem Problem erkannt und in ihrer erzieherischen Aufgabe unterstützt werden.

Beispielhaft hob Winn das Familien-Hebammen-Projekt in Niedersachsen hervor. Hier würde die interdisziplinäre Koordination von Ärzteschaft, Jugendämtern, freien Organisationen und Sozialsystemen in vorbildlicher Art und Weise umgesetzt.

Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle Michael Rauscher, Pressesprecher Schützenstr. 6 a, 10117 Berlin Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829

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