Pressemitteilung | Hartmannbund – Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.
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Winn erwartet Grundsatzpapier mit klaren Richtungsentscheidungen

(Berlin) - Nach dem Deutschen Ärztetag in Ulm hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Kuno Winn, die Spitze der Bundesärztekammer aufgefordert, bei der von den Delegierten geforderten Weiterentwicklung des sogenannten „Ulmer Papiers“ freie Verbände und Berufsverbände stärker zu beteiligen. Der Wunsch nach einer breiten Diskussion und nach klarer Orientierung sei eine der ganz wichtigen Botschaften von Ulm gewesen, so Winn. „Dies verlangt neben der Einigkeit über eine zutreffende Bestandsaufnahme und dem Bekenntnis zu gemeinsamen ethischen Grundüberzeugungen vor allem ein klares Signal zur Notwendigkeit eines Systemwechsels in der Gesundheitspolitik.“

Nach Überzeugung Winns sei in künftigen Papieren klaren Linien und unmissverständlichen Richtungsentscheidungen Vorrang vor dem Versuch einzuräumen, Konsens um jeden Preis zu erzielen. „Wenn wir gegenüber der Politik Ecken und Kanten zeigen wollen, dann müssen wir gegebenenfalls auch innerhalb der Ärzteschaft bereit sein, nach offener und kontroverser Diskussion 70 Prozent-Papiere zu verabschieden, anstatt um den Preis der Konturenlosigkeit schwammig, statt eindeutig zu argumentieren“, sagte Winn. Angesichts der bestehenden Herausforderungen brauche die Ärzteschaft - in der Tradition des „Blauen Papiers“ - ein überzeugendes Grundsatzprogramm.

Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle Michael Rauscher, Pressesprecher Schützenstr. 6 a, 10117 Berlin Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829

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