Winn fordert für das Wahljahr 2009 konzertierte Kampagne aller Akteure im Gesundheitswesen
(Berlin) - Seinen Aufruf zur Teilnahme am morgigen (18. November 2008) Protesttag der deutschen Krankenhäuser hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Kuno Winn mit dem eindringlichen Appell verbunden, das Wahljahr 2009 zu einem Jahr der Rettung des Gesundheitswesens zu machen. Ob in den Krankenhäusern oder in den Praxen unserer niedergelassenen Kollegen - es ist fünf vor 12 und der Countdown läuft, sagte Winn.
Bei aller Berechtigung jeder einzelnen Aktion ob Aktive Mittagspause oder Praxisschließung: ... die dramatische Entwicklung des Gesundheitssystems ist ausschließlich durch konzertierte und kampagnenartig durchorganisierte Maßnahmen aller Akteure des Gesundheitswesens zu stoppen, sagte Winn. Nur so könne die Dimension des gesundheitspolitischen Desasters deutlich gemacht und die Politik zum Einlenken bewegt werden. Das Jahr 2009 ist unsere allerletzte Chance. Dann sind die Weichen gestellt. Wenn wir jetzt nicht gemeinsam handeln, werden wir zum Zuschauen verdammt sein, appellierte Winn an die Geschlossenheit der deutschen Ärzteschaft.
In Anspielung auf die zahlreichen Initiativen und Rettungsaktionen im Zusammenhang mit der aktuellen Finanzkrise forderte Winn Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Warten Sie nicht erst, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Machen Sie die Rettung des deutschen Gesundheitswesens zur Chefsache solange es noch nicht zu spät ist! Die Ärzte in Deutschland seien bereit sich an jeder ehrlichen und nach vorn gerichteten Diskussion zu beteiligen. Wir sind aber genauso in der Lage, gemeinsam mit unseren Patienten im September 2009 verfehlter Politik die rote Karte zu zeigen, sagte Winn abschließend.
Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle
Michael Rauscher, Pressesprecher
Schützenstr. 6 a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829
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