Winn sieht Korrekturen am Gesetz als "Schönheitsoperation ohne Wert" / Rationierung medizinischer Versorgung darf nicht belohnt werden
(Berlin) - Als erste Anzeichen einer Bankrotterklärung schwarz-roter Gesundheitspolitik hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Kuno Winn, das Ergebnis der heutigen (25. Januar 2006) Sitzung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages bezeichnet. So hätten die Regierungsfraktionen trotz wortreicher Ankündigungen zum geplanten Arzneimittelwirtschaftlichkeitsgesetz keinerlei Änderungsanträge eingebracht. "Wenn SPD und CDU nicht die Kraft für notwendige Korrekturen aufbringen, dann muss die Regelung ganz vom Tisch. Denn sie betrifft vor allem chronisch kranke, morbide und ältere Patienten", bekräftige der Mediziner. Winn kritisierte weiter, dass mit dem vorliegenden Gesetzentwurf eine "Flut neuer Regelungen" installiert werde, die zusätzlich zu den bestehenden Überregulierungen zu noch mehr bürokratischem Aufwand für Ärzte und Krankenkassen führe.
Winn kündigte den entschlossenen Widerstand der deutschen Ärzteschaft gegen das Gesetz an: "Wir werden eine Abkoppelung des Systems der Gesetzlichen Krankenversicherung vom medizinischen Fortschritt ebenso wenig tatenlos hinnehmen, wie die Bestrafung von Ärzten für die ausreichende Versorgung ihrer Patienten". Die Ärzte in Deutschland hätten am "Tag der Ärzte" eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie gemeinsam eine Macht seien, an der die Politik auf Dauer nicht vorbei regieren könne.
Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle
Kerstin Gorges, Pressestelle
Schützenstr. 6 a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829
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