Pressemitteilung | Hartmannbund – Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.
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Winn und Angerpointner: Endlich wieder gemeinsam für die Interessen aller Kolleginnen und Kollegen kämpfen!

(Berlin) - Als „aufrichtig, aber auch überfällig“ hat der Hartmannbund das Eingeständnis des bayerischen Hausärzteverbandes (BHÄV) bezeichnet, mit dem Projekt eines Ausstiegs aus dem KV-System gescheitert zu sein. „Damit hat der Kollege Hoppenthaller doch noch eine endlose Hängepartie vermieden und wir können wieder gemeinsam für die Interessen unserer ärztlichen Kolleginnen und Kollegen kämpfen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Bundesvorsitzenden Dr. Kuno Winn und des Vorsitzenden des Hartmannbundes in Bayern, Dr. Thomas Angerpointner. Beide appellierten an den BHÄV-Vorsitzenden, sich mit dem Scheitern des bayerischen Ausstiegsmodells auch von seinem Glauben an Sonderwege zu verabschieden. „Wenn es eine Lehre aus den bayerischen Vorgängen der letzten Monate und Jahre gibt, dann die, dass wir uns nicht dazu hinreißen lassen dürfen, in einem unterfinanzierten System möglichst große Honoraranteile für einzelne Arztgruppen zu erbeuten, statt konsequent gemeinsam für eine gerechte Bezahlung aller Kolleginnen und Kollegen zu kämpfen“, sagte Winn.

Als „schweren Kollateralschaden“ bezeichnete es Angerpointner, dass das Instrument einer Ausstiegsdrohung gegenüber der Politik nunmehr massiv an Wirkung verloren habe. „Wir haben Herrn Dr. Hoppenthaller eindringlich davor gewarnt, alles kompromisslos auf diese eine Karte zu setzen.“ Statt sich dieser Diskussion offen zu stellen, habe er aber lieber sein persönliches Schicksal mit dem von ihm eingeschlagenen Weg verbunden. „Damit hat er nun nicht nur sich, sondern möglicherweise auch den bayerischen Hausärzten einen Bärendienst erwiesen“, sagte Angerpointner.

Im Zusammenhang mit eventuell anstehenden Verhandlungen mit der AOK in Bayern appellierte der Hartmannbund-Vorsitzende an den Hausärzteverband, sich angesichts der zuletzt gemachten Erfahrungen vom Prinzip der Alleingänge zu verabschieden. „Wir sind bereit, uns konstruktiv in jeden Prozess einzubringen, der den Interessen der Gesamtheit unserer ärztlichen Kolleginnen und Kollegen in Bayern dient“, waren sich Winn und Angerpointner einig.

Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle Michael Rauscher, Pressesprecher Schützenstr. 6 a, 10117 Berlin Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829

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