Pressemitteilung | Hartmannbund – Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.
Anzeige

Winn: Wo bleibt das Mitspracherecht der Ärzte?

(Berlin) - Der Hartmannbund-Vorsitzende äußerte sich empört über die Ankündigung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zum vorzeitigen Roll-out der elektronischen Gesundheitskarte: „So erfreut das BMG vom vermeintlichen Fortschritt des Projektes sprechen mag – diese Rechnung geht nicht auf! Wir Ärzte nehmen nicht hin, dass unser Mitspracherecht auf der Strecke bleibt“, sagte Dr. Kuno Winn. „Es grenzt an eine Farce, wenn der Staatssekretär zudem vermeldet, dass bis zur Kartenausgabe im zweiten Quartal 2008 jede Praxis mit einem entsprechenden Lesegerät ausgestattet sein soll“, so Winn weiter. Bislang sei noch nicht einmal die Finanzierung geregelt, geschweige denn die Verfügbarkeit der Hardware.

Gerade vor dem Hintergrund des Ärztetag-Beschlusses von Münster sei die Ankündigung des BMG ein Schlag ins Gesicht der Ärzte. „Bisher haben wir das Mammut-Projekt eGK im Verband kritisch-konstruktiv begleitet. Damit allerdings ist Schluss, wenn die Spielregeln so offenkundig verletzt und die offenen Fragen nicht schlüssig beantwortet werden“, so Winn. Dass die 100.000er Test – trotz der wohlgemerkt vermehrt auftretenden Schwierigkeiten bei den 10.000er Tests – nicht mehr stattfinden, zeige einmal mehr die Ignoranz der Herangehensweise des BMG an das Projekt.

Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle Michael Rauscher, Pressesprecher Schützenstr. 6 a, 10117 Berlin Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige