Wohnheimplätze ausbauen, BAföG verbessern, keine Verschlechterung für Studierende durch neue Steueränderungen / Kuratorium des Deutschen Studentenwerks (DSW) mit Forderungen an CDU/CSU und SPD
(Berlin) - Das Kuratorium des Deutschen Studentenwerks (DSW) fordert die über eine Regierungskoalition verhandelnden Parteien auf, gemeinsam mit den Ländern mehr preisgünstigen Wohnraum für Studierende zu schaffen, das BAföG zu erhöhen und zur Sicherung der Versorgung der Studierenden die steuerlichen Rahmenbedingungen der Studentenwerke unangetastet zu lassen.
Auf seiner Sitzung am 30. Oktober 2013 verabschiedete das Gremium, das das DSW fördert und unterstützt, einstimmig diese Forderungen:
"Das Kuratorium des Deutschen Studentenwerks fordert die Koalitionsparteien auf, gemeinsam mit den Ländern dafür Sorge zu tragen,
- die soziale Infrastruktur des Studiums, insbesondere die Wohnsituation Studierender, durch die Bereitstellung preisgünstigen Wohnraums nachhaltig zu verbessern;
- das BAföG zeitnah an die Preis- und Einkommensentwicklung anzupassen und es im Hinblick auf Bologna, auf die Lebenssituationen einzelner Studierendengruppen sowie entsprechend den Vorschlägen des Normenkontrollrats zur Entbürokratisierung weiterzuentwickeln;
- die Versorgung der Studierenden nicht durch eine Veränderung der ertrags- und umsatzsteuerlichen Rahmenbedingungen der Studentenwerke nachhaltig zu verschlechtern."
Der Vorsitzende des DSW-Kuratoriums ist Prof. Dr. Horst Hippler, der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Stellvertretender Vorsitzender ist Erik Marquardt vom freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs).
Dem Kuratorium des Deutschen Studentenwerks gehören unter anderem an: das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien, die Kultusministerkonferenz, die Hochschulrektorenkonferenz, Studierenden-Verbände, der Deutsche Akademische Austauschdienst, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Gewerkschaftsbund sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.
Derzeit bieten die im Deutschen Studentenwerk organisierten 58 Studentenwerke rund 183.000 Wohnheimplätze für Studierende; sie versorgen in ihren rund 400 Mensen die Studierenden mit Essen und setzen im Auftrag von Bund und Ländern das BAföG um.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutsches Studentenwerk e.V.
Stefan Grob, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Monbijouplatz 11, 10178 Berlin
Telefon: (030) 297727-0, Fax: (0228) 297727-99
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