Pressemitteilung | Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB)
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Zahlungsmittel: Banknoten zerstört - doch nicht wertlos

(Berlin) - Oftmals unterziehen die Bundesbürger ihr Geld einem Härtetest. Banknoten werden versehentlich gewaschen, zerrissen, verklebt, angebrannt oder sie vermodern in längst vergessenen Sparstrümpfen. Doch beschädigte Geldscheine sind nicht zwangsläufig wertlos. Die Deutsche Bundesbank ersetzt in der Regel das Geld, noch dazu kostenlos. Das gilt nicht nur für Euro-Geldscheine, sondern auch für ehemalige D-Mark-Noten.

Voraussetzung ist allerdings, dass der Eigentümer mehr als die Hälfte der Banknote einreicht. Andernfalls muss er nachweisen können, dass der Rest - in diesem Fall mehr als die Hälfte des Scheins - vernichtet wurde. Alle Reste des Geldscheins sollten eingesammelt, verpackt und eingereicht werden und sind sie auch noch so klein und unansehnlich.

In vielen Fällen hilft auch schon die eigene Bank. Wenn die Banknote nur leicht in Mitleidenschaft gezogen wurde, etwa durch versehentliches Waschen, wird sie einfach gegen eine makellose eingetauscht. Bei stärkeren Beschädigungen ist jedoch die Deutsche Bundesbank der richtige Ansprechpartner.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB) Pressestelle Burgstr. 28, 10178 Berlin Telefon: (030) 16630, Telefax: (030) 16631399

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