Pressemitteilung |

Zahnbehandlung im Leistungskatalog behalten / VdK kritisiert Vorschlag der Unionsfraktion als Diskriminierung

(Bonn) - Der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat der gesundheitspolitischen Sprecherin der Unionsfraktion, Annette Widmann-Mauz, nachhaltig widersprochen, den Zahnersatz und alle Zahnbehandlungen komplett aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen.

Wer ein solchen Vorschlag mache, so Hirrlinger, der wolle den Grundsatz einführen: „An ihren Zähnen sollt Ihr erkennen, wie viel jemand im Geldbeutel hat.“ Dem werde der Sozialverband VdK Deutschland energisch widersprechen. Schließlich könnten die heutigen Rentner nicht alles nachholen, was Frau Widmann-Mauz hinsichtlich der Vorbeugung und Mundhygiene fordere. Und einer Diskriminierung der Rentner auch auf diesem Gebiet werde der VdK energisch entgegentreten.

Der Sozialverband VdK Deutschland werde dafür kämpfen, dass für die heutigen Rentner Zahnbehandlung und Zahnersatz im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen bleiben, sagte Hirrlinger. Denn eine nachträglich private Versicherung könnten sich die Rentner bei der Höhe ihrer Renten nicht leisten. Im übrigen hätten die heutigen Rentner Zeiten des Krieges und der Not zu überwinden gehabt, die sich auch negativ auf heutige Zahnbehandlungen und den Zahnersatz auswirke, erklärte Hirrlinger.

Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband VdK Deutschland e. V. Wurzerstr. 4 a, 53175 Bonn Telefon: 0228/820930, Telefax: 0228/8209343

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