ZDK mahnt Tempo bei E-Auto-Förderung an – Neujahrsgipfel setzt klares Signal
(Berlin) - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat auf seinem Neujahrsgipfel mit Vertreterinnen und Vertretern aus Automobilhandel, Kfz-Werkstätten, Politik und der Automobilbranche eindringlich an die Bundesregierung appelliert, bei der Umsetzung des angekündigten Förderprogramms für E-Mobilität keine Zeit zu verlieren. Angesichts eines zunehmenden Kaufinteresses bei Privatkundinnen und Privatkunden sei schnelles und entschlossenes Handeln erforderlich.
„Für unsere Betriebe ist entscheidend, dass dieser Prozess an Tempo gewinnt. Was wir jetzt brauchen, sind Schnelligkeit und echte Umsetzungsstärke der Politik“, betonte ZDK-Präsident Thomas Peckruhn im Beisein von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) auf dem Branchenabend vor rund 1.000 Gästen.
Verzögerungen im Umsetzungsprozess sorgen seit Ankündigung der E-Auto-Förderung vor zwei Monaten für Verunsicherung bei Unternehmen wie auch bei Kundinnen und Kunden, erklärte Peckruhn, und bekräftigte seine Forderung an die Bundesregierung, das angekündigte Förderprogramm mit einem Volumen von bis zu drei Milliarden Euro zügig auf den Weg zu bringen und praxisnah auszugestalten.
Der Neujahrsgipfel von ZDK und dem Kfz-Gewerbe auf dem Berliner EUREF-Campus machte deutlich: Die Betriebe des Kfz-Gewerbes stehen bereit, die Transformation zur Elektromobilität aktiv mitzugestalten. Auch VDA-Präsidentin Hildegard Müller und VDIK-Präsidentin Imelda Labbé warnten auf einem gemeinsamen Panel mit Bundesminister Schnieder mit Nachdruck vor weiteren Verzögerungen bei der Einführung der E-Auto-Prämie.
Im Rahmen der gemeinsamen Diskussion unterstrich Peckruhn den klaren Anspruch, mit dem das Kfz-Gewerbe ins Jahr 2026 gestartet ist: Mobilität in Deutschland zuverlässig, bezahlbar und zukunftsfähig zu sichern – entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Handel, Werkstatt und Service. Die Betriebe gewährleisten tagtäglich Versorgungssicherheit auf der Straße – für private Haushalte ebenso wie für Unternehmen und Kommunen. Diesen unverzichtbaren Beitrag wolle das Kfz-Gewerbe sichtbarer machen und politisch verlässlich absichern, so Peckruhn.
Einer der Höhepunkte des Neujahrsgipfels war die erstmalige Verleihung des ZDK-Nachwuchstalentpreises. Ausgezeichnet wurden Hannes Wirsing (bester Kfz-Mechatroniker, Deutsche Meisterschaft 2025), Miriam Dickmann (Top 10 Euro Skills 2025) und Johannes Renner (Silbermedaillen-Gewinner Euro Skills 2025).
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe - Hauptstadtbüro, Andreas Cremer, Pressesprecher(in), Markgrafenstr. 35, 10117 Berlin, Telefon: 030 2510387
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